Wahlanalyse

Hallo grüne Wahlkämpfer*innen,

neben Bürgermeister Reichwein, der CSU, den Freien Wählern Klingenberg/Röllfeld und der SPD gehören auch wir Grünen Klingenberg zu den Verlierern dieser Wahl. Mit 14,9 Prozent Stimmenanteil liegen wird deutlich hinter dem Ergebnis von 2014 (18,1 Prozent). Allerdings auch ein Stück über dem von 2008 (12, 9 Prozent).

Mein Dank geht zunächst an an alle, die mitgeholfen haben, das grüne Ergebnis zumindest erträglich zu gestalten. Mit 7454 Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 57,5 Prozent haben wir sogar mehr Stimmen bekommen als jemals zuvor (2014: 7248 Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 49,5 Prozent, 2008: 6923 Stimmen bei 65,1 Prozent). Steffi, Judith und ich werden in Zukunft aber trotzdem – jetzt nur noch zu dritt- grüne Ideen in den Stadtrat einbringen können. Für das uns entgegengebrachte Vertrauen möchte ich mich auch im Namen meiner Fraktionskolleg*innen herzlich bedanken.

Es wäre schön, wenn wir uns alle bei grünen Ortsversammlungen bzw. grünen Sonderaktionen weiter austauschen und grüne und damit miteinander vernünftige Ideen unterstützen würden. Bringt dazu Verwandte, Freunde und Bekannte mit, die sich für Kommunalpolitik interessieren. Besonders diejenigen, die mit einem Sitz im Stadtrat geliebäugelt haben, möchte ich bitten, jetzt nicht zurückzustecken, sondern sich weiter aktiv für uns Bündnisgrüne in Klingenberg und damit für eine positive Entwicklung Klingenbergs einzusetzen.

Der Verlust eines Mandats ist besonders schmerzlich, weil wir aus meiner Sicht einen enormen Aufwand betrieben haben. Die frühe Aufstellung einer alle Stadtteile umfassenden paritätischen Liste, die Anzeigenkampagne im Amtsblatt, die zahlreich gehängten Plakate, die verschiedenen Flyer mit einem sehr guten Programm, eine moderne Wahlkampf-Homepage sollten in Kombination die Basis dafür sein, dass wir die Anzahl der Mandate zumindest halten, wenn nicht sogar ausbauen können. Allen, die sich hier besonders engagiert haben, nochmals ein Extralob. Ich hoffe, dass wir uns alle nicht entmutigen lassen, sondern das Ergebnis als Ansporn für die Zukunft begreifen.

Bleibt alle gesund!

GRÜN und GERN für Klingenberg

Harald Fischmann

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